3.0 Die Hyposensibilisierung

Die Hyposensibilisierung gilt in der Behandlung von Allergien als unersetzlich, da sich die Erfolge durch diese Therapie sehen lassen können.

Bei der Hyposensibilisierung, die früher unter dem Begriff Desensibilisierung bekannt war, handelt es sich um eine Immuntherapie. Ziel der Hyposensibilisierung ist es, den Allergiker auf das Allergen zu immunisieren. Der Allergiker wird deshalb mit dem Allergen konfrontiert.

Am bekanntesten ist die Hyposensibilisierung in Form von Allergiespritzen, die im Volksmund auch als Allergieimpfung bezeichnet wird. Im eigentlichen Sinne kann man jedoch nicht von einer Impfung sprechen, denn im Gegensatz zu einer Impfung wird die Hyposensibilisierung über einen langen, meist jahrelangen Zeitraum durchgeführt.

Diese gängigste Therapieform ist die subkutane Immuntherapie (SCIT), die bei einem Facharzt, z.B. Allergologe, oder auch dem Hausarzt, durchgeführt werden kann.

Bei einer Hundehaarallergie wird dem Allergiker das Allergen in anfangs geringer Dosis, in Form einer Lösung unter die Haut des Oberarms gespritzt. Die Therapie verläuft nach einem sehr genauen Behandlungsschema, bei dem die Folgebehandlungen vorbestimmt sind. In sehr geringen Dosen wird die Allergen-Konzentration langsam erhöht, so dass sich das Immunsystem des Allergikers langsam an die Allergene gewöhnt.

Ist die nötige Dosis erreicht, ist die Behandlung allerdings längst nicht abgeschlossen. Stattdessen wird die Injektion im Abstand von 4-6 Wochen wiederholt, um eine Immunisierung zu erreichen, da sich durch den laufenden Kontakt mit dem Allergen Antikörper bilden.

Die Hyposensibilisierung gegen Hunde-Allergene ist zwar sehr sinnvoll, allerdings sollten Sie auch wissen, dass die Therapie recht aufwändig ist. Da die Hyposensibilisierung lediglich unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden darf, müssen Sie sich zu jeder Injektion auf den Weg zu Ihrem behandelnden Arzt machen.

Außerdem sollten Sie wissen, dass die Behandlung ein gewisses Risiko birgt. Aufgrund der Tatsache, dass der Allergiker dem allergieauslösenden Wirkstoff ausgesetzt wird, ist auch mit einer allergischen Reaktion zu rechnen.

In der Regel treten durch die allergische Reaktion lediglich Schwellungen und Juckreiz an der Injektionsstelle auf. Hierbei handelt es sich jedoch nur um eine lokale Reaktion, die meist nach ein paar Stunden wieder verschwindet.

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